Meret Elisabeth Oppenheim wurde 1913 in Berlin geboren. Sie war eine schweizerisch-deutsche surrealistische Künstlerin und Fotografin, die für ihre provokativen und unkonventionellen Werke bekannt war, die oft die traditionellen Vorstellungen von Kunst, Geschlecht und Sexualität in Frage stellten.
Im Jahr 1932 zog Oppenheim im Alter von 18 Jahren nach Paris, wo sie kurzzeitig die Académie de la Grande Chaumière besuchte. Sie fand jedoch mehr Inspiration in den lebhaften Künstlerkreisen von Montparnasse und knüpfte Kontakte zu Persönlichkeiten der surrealistischen Bewegung wie Alberto Giacometti, Jean Arp und Max Ernst.
Ihr ikonischstes Werk, Objekt (Le Déjeuner en fourrure) (1936), eine mit Fell bedeckte Tasse, Untertasse und Löffel, wurde zu einem Symbol der surrealistischen Kunst. Es ist im MOMA Museum (New York) zu sehen.
Sie erhielt mehrere Auszeichnungen:
Den Kunstpreis der Stadt Basel im Jahr 1975.
Den Großen Kunstpreis der Stadt Berlin im Jahr 1982.
0:00 / 0:00
Stil Art déco Stil
Der Name Art déco wurde in den 1960er Jahren auf der Ausstellung „Les Années 25“ im Musée des Arts Décoratifs in Paris geprägt.
Die ersten Stücke waren auf der 1925 in Paris stattfindenden Internationalen Ausstellung für dekorative Künste und moderne Industrie zu sehen. Diese Ausstellung war eine direkte Reaktion auf die Ausstellungen in Turin (1902) und Mailand (1906).
Der Art-déco-Stil entstand von 1920 bis 1940 und zeichnet sich durch symmetrische, geradlinige Formen, abstrakte Designs und kräftige Farben aus.
Es kamen exotische Materialien zum Einsatz, wie Pergament, Chagrinleder (ein kleiner Fisch), Chromteile und Emaille. Auch Intarsien aus Elfenbein und Perlmutt wurden verwendet.
Im Gegensatz dazu konzentrierte sich der Jugendstil (Art Nouveau) stärker auf asymmetrische, geschwungene Linien, die von der Natur inspiriert waren.