Eugenio Quarti wurde 1867 in Italien geboren. Er ist eine zentrale Figur in der Geschichte des italienischen Designs:
Vorreiter der Jugendstil-Bewegung (Art Nouveau), die in Italien als "Stile Liberty" oder "Stile Floreale" bekannt ist.
Er strebte eine ästhetische Erneuerung durch die Integration der Künste und die Inspiration durch die Natur an.
Er zeichnete sich durch die Schaffung einzigartiger Stücke aus, die von einer Elite-Kundschaft in Auftrag gegeben wurden, welche Exklusivität und Qualität schätzte.
Einige erhaltene Auszeichnungen:
Grand Prix bei der Pariser Ausstellung von 1900.
Goldmedaille in Turin im Jahr 1898.
Premio Reale und Goldmedaille in Mailand im Jahr 1906.
Ritter des Verdienstordens für Arbeit (Ordine al Merito per il Lavoro) im Jahr 1907.
Museen, in denen seine Werke zu sehen sind:
Musée d'Orsay in Paris
Museo delle Arti Decorative del Castello Sforzesco in Mailand
Fondazione Chiara e Francesco Carraro in Venedig
Wolfsonian Museum in Miami
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Stil Art Nouveau
Der französische Name "Art Nouveau“ bedeutet „neue Kunst“. In Deutschland ist dieser Stil auch als „Jugendstil“ bekannt, während er in Wien und Italien "Liberty“ genannt wird.
Er verwendet geschwungene, asymmetrische Linien, die oft von pflanzlichen Formen inspiriert sind, sowie stilisierte weibliche Silhouetten.
Dieser Stil fand Anwendung in der Architektur, im Innendesign, bei Glasobjekten, in der Schmuckherstellung, bei Skulpturen, Gemälden, Möbeln, Plakaten und Illustrationen.
Neue Materialien, wie Opale und Halbedelsteine, wurden eingeführt.
Der Jugendstil erlebte seinen größten Aufschwung auf der Weltausstellung von 1900 in Paris.
Danach verbreitete er sich in ganz Europa, den Vereinigten Staaten und Australien.
In Paris kann man ihn an den Eingängen der Metro sehen und in Belgien an zahlreichen Gebäuden.