Jean Royère wurde 1902 geboren und war ein französischer Möbel- und Innendesigner.
Er begann seine berufliche Laufbahn im internationalen Handel, beschloss jedoch im Alter von 29 Jahren, radikal den Kurs zu wechseln und sich autodidaktisch dem Innen- und Möbeldesign zu widmen.
Ab den 40er und 50er Jahren, als sein Stil aufblühte und internationale Anerkennung erlangte.
Er experimentierte mit einer breiten Palette von Materialien, darunter Edelhölzer (wie Nussbaum, Ahorn), Metalle (Messing, Bronze, Schmiedeeisen), Lacke, Korbgeflecht, Rattan, Samt, Bouclé-Wolle und Leder. Er kombinierte gerne Texturen und Oberflächen.
Er arbeitete für eine internationale Elite-Klientel: die Königsfamilie des Iran (Dekoration des Sommerpalastes), König Faruq von Ägypten, König Hussein von Jordanien und zahlreiche Persönlichkeiten der High Society und der Kunstwelt. Er eröffnete auch Niederlassungen im Nahen Osten und in Südamerika.
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Stil Art déco Stil
Der Name Art déco wurde in den 1960er Jahren auf der Ausstellung „Les Années 25“ im Musée des Arts Décoratifs in Paris geprägt.
Die ersten Stücke waren auf der 1925 in Paris stattfindenden Internationalen Ausstellung für dekorative Künste und moderne Industrie zu sehen. Diese Ausstellung war eine direkte Reaktion auf die Ausstellungen in Turin (1902) und Mailand (1906).
Der Art-déco-Stil entstand von 1920 bis 1940 und zeichnet sich durch symmetrische, geradlinige Formen, abstrakte Designs und kräftige Farben aus.
Es kamen exotische Materialien zum Einsatz, wie Pergament, Chagrinleder (ein kleiner Fisch), Chromteile und Emaille. Auch Intarsien aus Elfenbein und Perlmutt wurden verwendet.
Im Gegensatz dazu konzentrierte sich der Jugendstil (Art Nouveau) stärker auf asymmetrische, geschwungene Linien, die von der Natur inspiriert waren.