Buch: Dictionnaire des peintres, sculpteurs, dessinateurs et graveurs
Autor: E. Bénézit
Band: 7
Seite: 529
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Designer Moreau mathurin
Mathurin Moreau war eine zentrale Figur der französischen Bildhauerei des 19. Jahrhunderts. Er wurde 1822 in einer Bildhauerfamilie in Dijon geboren.
1841 trat er in die renommierte École des Beaux-Arts in Paris ein. Im Alter von nur 21 Jahren gewann er den Zweiten Grand Prix de Rome.
1855 und 1878 erhielt er Medaillen auf der Weltausstellung, und der Höhepunkt war die Ehrenmedaille im Salon von 1897. Dieser Preis erhob ihn in den Status „hors concours“ (außer Konkurrenz), was ihm erlaubte, seine Werke auszustellen, ohne von der Jury bewertet werden zu müssen.
Moreau schuf zahlreiche großformatige Werke für öffentliche Plätze in Paris und anderen Städten, darunter das Pariser Rathaus (Hôtel de Ville de Paris) und die Karyatiden der Pariser Oper. Er ist auch bekannt für den Vier-Kontinente-Brunnen (Fontaine des Quatre Continents), ein bedeutendes Werk, dessen Skulpturen auf der Weltausstellung von 1878 ausgestellt wurden.
Eine Straße in seinem zu Ehren, die Rue Mathurin Moreau, befindet sich im 19. Arrondissement von Paris.
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Stil Art Nouveau
Der französische Name "Art Nouveau“ bedeutet „neue Kunst“. In Deutschland ist dieser Stil auch als „Jugendstil“ bekannt, während er in Wien und Italien "Liberty“ genannt wird.
Er verwendet geschwungene, asymmetrische Linien, die oft von pflanzlichen Formen inspiriert sind, sowie stilisierte weibliche Silhouetten.
Dieser Stil fand Anwendung in der Architektur, im Innendesign, bei Glasobjekten, in der Schmuckherstellung, bei Skulpturen, Gemälden, Möbeln, Plakaten und Illustrationen.
Neue Materialien, wie Opale und Halbedelsteine, wurden eingeführt.
Der Jugendstil erlebte seinen größten Aufschwung auf der Weltausstellung von 1900 in Paris.
Danach verbreitete er sich in ganz Europa, den Vereinigten Staaten und Australien.
In Paris kann man ihn an den Eingängen der Metro sehen und in Belgien an zahlreichen Gebäuden.