Jean-Michel Frank wurde 1895 geboren und war ein einflussreicher französischer Innen- und Möbeldesigner.
Frank begann seine Designkarriere in den 1920er Jahren.
Die frühen Stücke enthielten oft reiche Materialien wie Galuchat (ungegerbte Haifisch- oder Rochenhaut), Pergament, Bergkristall und exotische Hölzer.
In den 1930er Jahren schloss er sich mit Adolphe Chanaux zusammen und gemeinsam gründeten sie ein erfolgreiches Design-Atelier in Paris.
Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs sah sich Frank, der Jude war, gezwungen, aus Paris zu fliehen, und suchte Zuflucht in Buenos Aires, Argentinien.
Bereits vor seiner Ankunft hatte das Unternehmen Comte seine Designs für seine Projekte importiert.
Im Jahr 1936 unterzeichnete Comte eine Lizenzvereinbarung, um Franks Möbel lokal zu produzieren.
1940 übernahm er die Position des Kreativdirektors von Comte.
Einige bemerkenswerte Kunden waren die Vizegrafen von Noailles, Nelson Rockefeller und Elsa Schiaparelli.
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Stil Art déco Stil
Der Name Art déco wurde in den 1960er Jahren auf der Ausstellung „Les Années 25“ im Musée des Arts Décoratifs in Paris geprägt.
Die ersten Stücke waren auf der 1925 in Paris stattfindenden Internationalen Ausstellung für dekorative Künste und moderne Industrie zu sehen. Diese Ausstellung war eine direkte Reaktion auf die Ausstellungen in Turin (1902) und Mailand (1906).
Der Art-déco-Stil entstand von 1920 bis 1940 und zeichnet sich durch symmetrische, geradlinige Formen, abstrakte Designs und kräftige Farben aus.
Es kamen exotische Materialien zum Einsatz, wie Pergament, Chagrinleder (ein kleiner Fisch), Chromteile und Emaille. Auch Intarsien aus Elfenbein und Perlmutt wurden verwendet.
Im Gegensatz dazu konzentrierte sich der Jugendstil (Art Nouveau) stärker auf asymmetrische, geschwungene Linien, die von der Natur inspiriert waren.