Die Keramikfirma Revernay befand sich in Digoin, Frankreich. Im Jahr 1900 stellte sie auf der Pariser Weltausstellung (Exposition Universelle de Paris) aus.
Sie verwendete traditionelle handwerkliche Techniken in Kleinserien, die den Geschmack der damaligen Zeit widerspiegelten, wie zum Beispiel Steinzeugvasen mit stilisierten Pflanzenmotiven.
Revernay produzierte weiterhin Keramik in der Art-Déco-Ära, insbesondere in den 1920er und 1930er Jahren. Ihre Stücke wiesen oft stilisierte, glasierte Dekorationen in leuchtenden Farben auf.
Die Produktion in der Revernay-Werkstatt scheint 1930 eingestellt worden zu sein. Sie wurde jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg, möglicherweise 1950, wiedereröffnet und schloss sich der Bewegung junger Keramikkünstler in Südfrankreich an.
Die Stücke aus dieser Zeit tragen die Signaturen "Revernay SDV" oder "Atelier d'Art du Revernay SDV".