Meret Elisabeth Oppenheim wurde 1913 in Berlin geboren. Sie war eine schweizerisch-deutsche surrealistische Künstlerin und Fotografin, die für ihre provokativen und unkonventionellen Werke bekannt war, die oft die traditionellen Vorstellungen von Kunst, Geschlecht und Sexualität in Frage stellten.
- Im Jahr 1932 zog Oppenheim im Alter von 18 Jahren nach Paris, wo sie kurzzeitig die Académie de la Grande Chaumière besuchte. Sie fand jedoch mehr Inspiration in den lebhaften Künstlerkreisen von Montparnasse und knüpfte Kontakte zu Persönlichkeiten der surrealistischen Bewegung wie Alberto Giacometti, Jean Arp und Max Ernst.
- Ihr ikonischstes Werk, Objekt (Le Déjeuner en fourrure) (1936), eine mit Fell bedeckte Tasse, Untertasse und Löffel, wurde zu einem Symbol der surrealistischen Kunst. Es ist im MOMA Museum (New York) zu sehen.
Sie erhielt mehrere Auszeichnungen:
- Den Kunstpreis der Stadt Basel im Jahr 1975.
- Den Großen Kunstpreis der Stadt Berlin im Jahr 1982.