David Gueron, türkischer Herkunft, gründet seine erste Glasfabrik "Cristalleries de Compiègne".
Nach der Ausstellung für dekorative Künste in Paris im Jahr 1925 verlegte David Gueron seine Fabrik 1926 nach Paris und nannte sie "Verrerie D'Art Degue". Er konzentrierte sich ganz auf das Design und die Produktion von luxuriösen Glasarbeiten im Art-Déco-Stil.
Seine Fabrik befand sich am "Boulevard Malesherbes" und sein Ausstellungsraum in der "41 rue de Paris". Gueron produzierte hauptsächlich Vasen, Lampen und Leuchter. Seine Gläser sind bekannt für ihre tiefen Farben, insbesondere Rot, Orange, Gelb und Grün.
Er beteiligte sich an der Herstellung von mehr als 6.000 Glasscheiben für das berühmte französische Transatlantikschiff Normandie.
Als der Zweite Weltkrieg begann, schloss David die Fabrik.
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Stil Art déco Stil
Der Name Art déco wurde in den 1960er Jahren auf der Ausstellung „Les Années 25“ im Musée des Arts Décoratifs in Paris geprägt.
Die ersten Stücke waren auf der 1925 in Paris stattfindenden Internationalen Ausstellung für dekorative Künste und moderne Industrie zu sehen. Diese Ausstellung war eine direkte Reaktion auf die Ausstellungen in Turin (1902) und Mailand (1906).
Der Art-déco-Stil entstand von 1920 bis 1940 und zeichnet sich durch symmetrische, geradlinige Formen, abstrakte Designs und kräftige Farben aus.
Es kamen exotische Materialien zum Einsatz, wie Pergament, Chagrinleder (ein kleiner Fisch), Chromteile und Emaille. Auch Intarsien aus Elfenbein und Perlmutt wurden verwendet.
Im Gegensatz dazu konzentrierte sich der Jugendstil (Art Nouveau) stärker auf asymmetrische, geschwungene Linien, die von der Natur inspiriert waren.